Edward Gal kennt das Geschäft. Pferde werden gekauft und verkauft. Das gilt sogar für „Wunderpferde“. Auf der Internetseite des dreifachen Dressurweltmeisters aus den Niederlanden findet sich zum Abschied seines Paradepferdes Totilas die emotionale, aber gefasste Botschaft: „Wir wünschen Paul (Schockemöhle) ganz viel Glück mit diesem Superpferd. Wir sind dankbar für alles, was Totilas uns gegeben hat, und wir werden ihn immer in unserem Herzen tragen.“So viel steht fest: Wenn Matthias Alexander Rath in der kommenden Woche bei den Internationalen Oldenburger Pferdetagen (11. bis 14. November) an den Start geht, dann wird der aktuelle WM-Dritte in der Mannschaftsdressur nicht Deutschlands neues Wunderpferd Totilas reiten.