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Bei meinen Recherchen zum Thema Holsteiner Fohlen bin ich natürlich auch über die Internetseite der Holsteiner Jungzüchter gestolpert. Auf der Homepage der Jungzüchter viel mir dann ein ein Bericht zu den regelmäßig stattfindenen Forum der Holsteiner Jungzüchter in das Auge:
oder: Wie bekomme ich den Kunden auf`s Sofa?
Eines muss ich Vorweg nehmen: Es ist traurig zu sehen, daß auch 20 Jahre nach Einzug des kommerziellen und konsumgeprägten Internets, die Möglichkeiten, die Wichtigkeit und die Bedeutung dieses Kommunikations- und Werbemedium auch heute noch sträflich vernachlässigt werden. Selbst hochrangige Mitglieder des Vorstands des Hannoveraner Verbandes wie zum Beispiel Hans-Heinrich Brüning, für die internationale Vermarktung des Elmshorner Verkaufstall zuständige Mitarbeiter wie Christian Hess oder selbst Eigentümer einer Werbeagentur und PR-Partner des Holsteiner und Trakehner Verbandes heben nicht die Wichigkeit des Mediums Internet für die Vermarktung von Pferden und Fohlen hervor, sondern setzen auch heute noch auf Kleinanzeigen und geklüngel. Aber mal ganz ehrlich, was glauben Sie wieviele Amerikaner, die ein Holsteiner Pferd oder Fohlen kaufen wollen, lesen bzw. kennen die Avis?
Als hochrangiger und kompetenter Referent wurde dann auch Hans-Heinrich Brüning, Vorstandsmitglied des Hannoveraner Verbandes und Besitzer des Hof Brünning welcher auf der Internetseite unter http://www.hof-bruening.de die Verkaufspferde vom Hof Brünning präsentiert. und genau um diese Internetseite geht es jetzt einmal hier, denn kann ein "alter" Pferdehändler und Pferdezüchter wie Hans-Heinrich Brüning überhaupt kompetent und zielgerichtet über die Vermarktungsmethoden von Pferden und Fohlen im Internet referien?
Wenn wir uns dann einmal die Internetseite des Hof Brünning etwas genauer ansehen, dann kommen da ein paar Zweifel auf, oder wurde Herr Hans-Heinrich Brüning einfach nur falsch beraten? Wie auch immer, es genügt eigentlich ein einziger Link, um zu sehen wie es um die Aktualität und Wichtigkeit der Internet Homepage von Hans-Heinrich Brüning und seinem Pferdebetrieb des Hof Brünning steht - also im Internet: site:hof-bruening.de
Was zeigt dieser Link an? Dieser Link zeigt die von Google indexierten Seiten einer Internethomepage bzw. URL an und für die Homepage des Hof Brünning wurde gerade einmal 1 Seite bei Google indexiert. Generell kann man hier ganz einfach sagen, je mehr - desto besser. Als Vergleich nehmen wir doch einmal die Internetseite des Holsteiner Pferdezüchter Harald Andresen, welche gerade seit 2 Wochen online ist: site:pferdezucht-holsteiner.de. Mit ca. 180 indexierten Seiten unter verschiedenen Key-Wörtern sieht es hier schon einmal viel besser aus. Oder nehmen wir einmal eine ältere Seite, die von Sportpferde-Verkauf Vera Fürst: site:vera-fuerst.de. Ca. 6.700 indexierte Seiten werden für die Homepage von Vera Fürst bei Google gefunden.
Somit nimmt Herr Hans-Heinrich Brüning seine eigene Aussage "Ein weiterer bedeutender Punkt ist nach Brünings Ansicht eine positive Außendarstellung des Züchters selbst. Zum Beispiel im Internet." selbst gar nicht so ernst, oder warum sonst wird die wichtigkeit der Homepage des Hof Brünning so sträflich vernachlässigt?
Dann aber kommt in seiner Ausführung das Beste: Während er für größere Betriebe eine eigene Homepage empfahl, böten regionale Verkaufsseiten kleineren Züchtern eine gute Chance die eigenen Zuchtprodukte kostengünstig zu präsentieren.
Das ist grundsätzlich falsch! Gerade das Internet bietet den kleinen Pferdezüchtern und Pferdehändlern eine kostengünstige Möglichkeit Ihrer Pferde und Fohlen eigenständig zu vermarkten. Und - das ist jetzt besonders wichtig - das nicht nur im regionalen Bereich, sondern eben auch im internationalen Bereich - ein Markt den der kleine Pferdezüchter vor 10 Jahren niemals erreichen konnte.
Christian Dietz, Geschäftsführer der Hamburger Werbeagentur Dietz & Consorten, die PR-Partner des Holsteiner und Trakehner Verbandes sowie der Firma Equistro ist, wie in seinem Vortrag nach den Ausführungen von Hans-Heinrich Brüning darauf hin, daß eine Internetseite stets auktuelle gehalten werden soltle und die Kosten für eine Homepage für einen Pferdezüchter zu bei ca. 1200€ für die Erstellung und der gleiche Betrag noch einmal für die Pflege der Inetrnetseite anfiele.
Nunja, der Aussage des Herrn Christian Dietz von der Internet Werbeagentur Dietz & Consorten, daß eine Internetseite stets aktuelle gehalten werden sollte, kann ich mich nur zu 100% anschließen. Aber das war es dann auch schon mit den Gemeinsamkeiten. Die Kosten für eine ordentliche Intersetseite für einen Pferdezüchter können auch wesentlich niedriger angesetzt werden. So läßt sich eine gute und mehrsprachige Internet Homepage für einen Pferdebetrieb schon ab 600€ realisieren. Die monatlichen Kosten richten siech dann nach den Aufwand. Aber, vergessen wir nicht wo und vor wem dieses Forum stattgefunden hat. In der heutigen Zeit, wo fast jeder Mensch und insbesondere gerade die Jüngeren unter uns, den Gebrauch und Umgang mit Computern gewohnt sind, kann die Pflege der Internetseite zu 80% - 90% selbst übernommen werden - ohne die Hilfe und Unterstützung einer Werbeagentur. Somit reduzieren sich auch hier die Kosten für den laufenden Betrieb der eigenen Pferde-Homepage drastisch.
Aber die Rechnung ist ganz einfach und jeder kann sie für sich selbst vornehmen. Legen Sie einmal die Kosten für eine ganzseitige Anzeige in der St. Georg (Auflage ca. 40.000) zu Grunde (HippoPress mit einer größeren Auflage vernachlässigen wir einmal, weil wir Qualitative Kontakt erreichen möchten). Aber hier bitte alle Kosten, also inklusive der Erstellung und des Layouts, sowie der Anzeigenkosten. Jetzt überlegen Sie einmal wie groß die Reichweite - also wieviele Menschen Ihre Anzeige auch wirklich lesen - der Anzeige ist und insbesondere wieviele neue Kunden und Kontakte Ihnen diese Anzeige bringt? Sind Sie damit einverstanden die Kosten für die Anzeige auf 4500€ zu beziffern? Gut, mit dieser Anzeige erreichen Sie aber zu 99,9% nur deutsche Kunden. Mit der gleichen Summe ,investiert in Internetwerbung erreichen sie mindestens die 1000-fache Kontaktanzahl und das nicht nur beschränkt auf einen lokalen Markt, sondern in der ganzen Welt.
Die nachfolgende Aussage kann also ebenfalls nicht unbedingt zutreffen: Im folgenden ergänzte er jedoch das kleinere Zuchtbetriebe durch eine kompakte, aber aussagekräftige Kleinanzeige oft eine ähnlich starke Wirkung erzielen können. Da die Reichweite der Anzeige und somit die echten Kontakte für eine Kleinanzeige überhaupt nicht gegeben sind.
Weiter im Text des Forums der Holsteiner Jungzüchter: „Ich lese in Anzeigen oft von den besten Pferden auf den besten Weiden und das deckt sich sicher nicht immer mit der Wirklichkeit. Was in einer Anzeige steht, muss auch stimmen. Also bitte mehr Sparsamkeit mit dem Superlativ!“ Nunja, warum denn nicht? Sehen Sie sich einmal die inetrnationale Werbung, insbesondere der US-Firmen an. Da ist jeder der Beste, Marktführend, Tendangebend, das Original, der Erste mit der längsten Erfahrung und und und.... Diese Liste der Superlative läßt sich noch weiter fortführen. Aber generell lässt sich sagen: Wenn Sie im internationalen Markt aufmerksamkeit erreichen möchten, sparen sie nicht mit Superlativen! Und was für den internationalen Markt richtig ist, gilt auch für den deutschen Markt. Bescheidenheit hat nichts damit zu tun, ein ehrlicher und verlässchlicher Geschäftspartner zu sein, es zeigt nur dass man selbst nicht an seine Produkte glaubt.
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